Schlagwort: Angst

Rezension: Verliere mich. Nicht. ♥♥♥♥♥

Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschlißend liebevoll wieder zusammen. ~ Mona Kasten

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage‘ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Fazit:

Nach dem Ende des ersten Bands dieser Dilogie, der einen sprachlos und verwirrt zurückgelassen hat, war klar das ich den zweiten Teil ganz schnell lesen muss. Und so ist es dann auch geschehen. Ich war schon nach den ersten Seiten wieder voll in der Geschichte gefangen und habe mit Sage und Luca mitgelitten. Die Story knüpft direkt an den Geschehnissen des ersten Buches an, es gibt nur einen Zeitsprung von wenigen Stunden. Ich fand das wirklich gut, denn so konnte man sicher sein, das man keine wichtigen Details verpasst.

Natürlich stand im Vordergrund die große Frage, ob Sage und Luca wieder zueinander finden. Doch zudem hat mich auch interessiert, ob Sage es irgendwann schaffen wird, ihre Angst und Panikattacken in den Griff zu bekommen. Ob ihr das gelingt, müsst ihr natürlich selbst herausfinden, da ich niemanden spoilern möchte.

Für mich war es auch jeden Fall eine gelungene Fortsetzung und ein rundes Ende für die Geschichte um Sage und Luca. Eine klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Berühre mich. Nicht. ♥♥♥♥

Sie dachte, dass sie niemals lieben könnte. Doch dann traf sie ihn.

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen …

Fazit:

Dieses Buch stand auf der Liste mit Büchern, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen wollte. Dabei bin ich allerdings niemand, der sich von irgendeinem Hype mitreißen lässt. Doch der Klappentext sprach mich total an. Nachdem meine beste Freundin das Buch angelesen hatte und befand, dass es nichts für sie ist, wanderte es also auf meinen SuB. Dort lag es allerdings nicht sehr lange, denn ich war zu neugierig auf die Geschichte um Sage.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und fließenden Schreibstil. Die Seiten flogen nur so daher. Und auch das schwierige Thema, das sie in diesem Buch angesprochen hat, wurde von ihr mit hoher Sensibilität behandelt.

Sage kam mir zu Beginn der Geschichte wie eine kleine, scheue Maus vor. Kein Wunder, bei dem was sie zu Hause erlebt hat. Trotz allem hat sie den Mut aufgebracht, ihrer Vergangenheit den Stinkefinger zu zeigen und einen Neuanfang zu starten – weit weg von all dem Elend. Während die Story voranschreitet macht sie eine bedeutende Veränderung durch – sie wird mutiger. Nicht so mutig, dass sie es mit der ganzen Welt aufnehmen könnte, aber es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

An all dem ist Luca natürlich nicht ganz unschuldig. Denn ohne es zu wissen, gibt er Sage die Kraft die sie braucht, um langsam wieder zu sich selbst zu finden – und vielleicht auch noch mehr.

Natürlich möchte ich hier nichts verraten, auf jeden Fall solltet ihr das Buch lesen. Eine klare Leseempfehlung von mir und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

 

Steffi G.