Schlagwort: drama

Rezension: Das Lied der Krähen ♥♥♥♥♥

Sechs unberechenbare Außenseiter – eine unmögliche Mission

Ein Dieb mit der Begabung, aus jeder Falle zu entkommen. Eine Spionin, die nur „das Phantom“ genannt wird. Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache. Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben. Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann. Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff.

Höchst unterschiedliche Motive treiben die sechs Außenseiter an, die einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt befreien sollen. Kaz Brekker, Meisterdieb und Mastermind, ist nicht der Einzige, der Geheimnisse vor den anderen verbirgt – und natürlich steckt weitaus mehr hinter dem Auftrag, als die sechs „Krähen“ ahnen können …

Fazit:

Grandios – das ist das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Ein Roman, der mich von der ersten Seite an komplett gefangen genommen hat. Ich bin niemand, der sich sofort auf Bücher stürzt, die von anderen Lesern gehyped werden. Doch bei diesem Roman musste ich eine Ausnahme machen. Die komplette Gestaltung des Buches – das tolle Cover, der schwarze Buchschnitt – ließ mich dann doch irgendwann dazu greifen. Und ich muss zugeben, das die Krähe mein absolutes Lieblingstier ist.

Sämtliche Protagonisten waren mir vom ersten Moment an symphatisch – selbst der mürrische Matthias, der auf ungewöhnliche Art zu dem Club der Krähen stösst.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, die Kapitel fliegen nur so an einem vorbei und man fiebert mit jeder weiteren Seite mehr mit. Die einzelnen Kapitel sind jeweils aus der Sicht einer der Krähen geschrieben, so lernt man die einzelnen Personen noch besser kennen. Wobei es keine große Einleitung gibt, man wird sofort ins Geschehen geworfen. Ich liebe solche Stories.

Die meiste Zeit habe ich mich natürlich gefragt, ob der waghalsige Plan funktionieren kann. Denn was passiert, wenn einer aus der Reihe tanzt und sich gegen alles stellt, wofür die Krähen kämpfen? Welche Geheimnisse hat Kaz zu verstecken? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Für mich ein, wie bereits erwähnt, grandioses Buch, das Lust auf den zweiten Teil macht. Zum Glück müssen wir nicht mehr so lange darauf warten.

Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Monday Club – Das erste Opfer ♥♥♥♥

Kann ein Mensch zweimal sterben?

Seit sie denken kann, leidet die sechzehnjährige Faye unter einer seltenen Schlafkrankheit. Oft fällt es ihr schwer, Realität und Phantasie zu unterscheiden. Als ihre beste Freundin Amy bei einem Autounfall ums Leben kommt und alle im Ort plötzlich Geheimnisse haben, weiß sie nicht mehr, was sie glauben soll. Sogar ihr Freund Josh scheint etwas vor ihr zu verbergen. Ob das mit dem einflussreichen Monday Club zu tun hat? Und was meint die verrückte Missy Austen, als sie sagt: „Sie können Tote wecken“? Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahn verschwimmt immer mehr – und dann, eines Nachts, begegnet Faye der tot geglaubten Amy …

Fazit:

Zu allererst muss ich das toll gestaltete Cover loben, weswegen ich auch eigentlich zu dem Buch gegriffen habe. Ja, ich gebe zu – ich bin ein Coveropfer. Der Klappentext hat sich aber auch sehr gut angehört und ich war gespannt, wie die Geschichte verlaufen wird.

Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme, die Geschichte fängt für mich persönlich etwas zu verworren an. Doch das legte sich zum Glück mit der Zeit und ich konnte dem weiteren Verlauf sehr gut folgen. Die Protagonistin Faye war mir auf Anhieb symphatisch, sie kam mir manchmal etwas abwesend vor, doch das liegt an ihrer Krankheit. Alles in einem kommt sie damit aber gut klar. Bis zu dem Zeitpunkt als ihre Freundin Amy stirbt – danach kann sie sich an viele Dinge nicht mehr erinnern und kommt sich vor wie in einem Albtraum gefangen. Ihr Freund ist ihr nicht immer eine Hilfe, denn er steht unter dem Einfluss des Monday Club.

Was haben die Mitglieder zu verbergen? Musste Amy sterben, weil sie etwas wusste, oder war es wirklich ein Unfall? Nicht alle Fragen, die einem beim lesen im Kopf herumschwirren bekommen eine Antwort. Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.

Klare Leseempfehlung von mir

 

Steffi G.

Rezension: Das Pfirsichhaus ♥♥♥♥

Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie dann auch noch erfährt, dass das Haus ihrer geliebten Grandma Mellie abgerissen werden soll, will sie das einfach nicht hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst, sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen …

Fazit:

Das Buch ist mir in unserem Bücherschrank über den Weg gelaufen, bisher hatte ich noch nichts von dieser Autorin gelesen. Also ab damit auf den SuB, der ist ja noch nicht hoch genug.

Das toll gestaltet Cover ist mir als erstes aufgefallen, ich mag das Zusammenspiel der Holzwände und den alten Küchenutensilien. Man könnte meinen, sie stammen noch aus der Zeit von Grandma Mellie.

Ich muss zugeben, das es eine ganze Weile gedauert hat, bis ich mich in der Geschichte zurechtgefunden habe. Das lag allerdings nicht an dem Schreibstil, an dem nichts auszusetzen ist. Vielleicht war es einfach nicht die richtige Zeit für dieses Buch. Trotz allem habe ich es weiter gelesen und kam in meinen normalen Leserhythmus. Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt, die aus der Sicht der jeweiligen Protagonistin erzählt werden. Jede der drei Frauen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Doch irgendwie schaffen sie es alle am Ende, mit ihren eigenen Problemen sowie mit den Problemen der beiden anderen fertig zu werden.

Mir hat der Zusammenhalt gefallen, obwohl die drei keine Geschwister sind hat es sich oft so angefühlt.

Trotz kleiner Mängel ein gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehle.

 

Steffi G.

Rezension: Verliere mich. Nicht. ♥♥♥♥♥

Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschlißend liebevoll wieder zusammen. ~ Mona Kasten

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage‘ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

Fazit:

Nach dem Ende des ersten Bands dieser Dilogie, der einen sprachlos und verwirrt zurückgelassen hat, war klar das ich den zweiten Teil ganz schnell lesen muss. Und so ist es dann auch geschehen. Ich war schon nach den ersten Seiten wieder voll in der Geschichte gefangen und habe mit Sage und Luca mitgelitten. Die Story knüpft direkt an den Geschehnissen des ersten Buches an, es gibt nur einen Zeitsprung von wenigen Stunden. Ich fand das wirklich gut, denn so konnte man sicher sein, das man keine wichtigen Details verpasst.

Natürlich stand im Vordergrund die große Frage, ob Sage und Luca wieder zueinander finden. Doch zudem hat mich auch interessiert, ob Sage es irgendwann schaffen wird, ihre Angst und Panikattacken in den Griff zu bekommen. Ob ihr das gelingt, müsst ihr natürlich selbst herausfinden, da ich niemanden spoilern möchte.

Für mich war es auch jeden Fall eine gelungene Fortsetzung und ein rundes Ende für die Geschichte um Sage und Luca. Eine klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: True North – Wo auch immer du bist ♥♥♥♥♥

Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv – sondern seit ihrer heißen Affäre auf dem College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach …

Fazit:

„Wo auch immer du bist“ ist der Auftakt zu der True North Reihe von Sarina Bowen. Das unglaublich toll gestaltete Cover und der interessante Klappentext ließen das Buch augenblicklich auf meinen SuB wandern.

In diesem Band dreht sich die Geschichte um Audrey und Griffin – zwei Personen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch irgendwie auch etwas gemeinsam haben. Das Setting, die detailreiche Beschreibung der Umgebung, machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Die Autorin hat einen tollen, fließenden Schreibstil, der einen nur so durch die Seite fliegen lässt.

Beide Protagonisten waren mir auf Anhieb symphatisch. Ob es nun der grummelige Farmer Griffin oder die etwas hibbelige Audrey waren – hier haben sich zwei gefunden, die sich super ergänzen. Wobei die zwei das am Anfang wohl etwas anders sehen, denn das erste Aufeinandertreffen verläuft nicht wirklich harmonisch.

Doch mit der Zeit wird die Chemie immer besser, bist es dann natürlich richtig knallt – wie sollte es auch anders sein. Trotzdem es in diesem Roman einige Erotikszenen gibt, sind diese sehr geschmackvoll geschrieben und keinesfalls fehl am Platz.

Können Griffin und Audrey zueinanderfinden und glücklich werden? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Ein rundum gelungener Roman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.