Rezension: Wenn Donner und Licht sich berühren ♥♥♥♥♥

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es erst jetzt bemerke – wo es vielleicht schon zu spät ist.

Fazit:

„Wenn Donner und Licht sich berühren“ ist mein erster Roman von Brittainy C. Cherry. Ich bin zwar schon früher auf die Autorin aufmerksam geworden, doch habe ich noch keine ihrer bisherigen Buchreihen gelesen. Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen, trotz des teilweise düsteren Themas ist er leicht und drückt nicht zu sehr auf die Stimmung. Die beiden Protagonisten, Jasmine und Elliot waren mir von Anfang an symphatisch. Elliot hatte zu Beginn der Geschichte etwas zerbrechliches an sich, das ich nicht so leicht in Worte fassen kann. Die beiden lernen sich auf unübliche Art kennen und verlieben sich natürlich ineinander. Doch eine dumme Entscheidung reißt die zwei auseinander und bis zu ihrem erneuten Wiedersehen vergehen einige Jahre. Wenn man den Klappentext liest, könnte man meinen, das Jasmine sich am meisten verändert hat. Doch die Dinge, die sie durchgemacht hat sind nichts im Vergleich zu dem, was Elliot erleben und erleiden musste. Es kommt einem so vor, als sei er eine komplett andere Person. Natürlich fragt man sich, ob noch etwas von seinem alten ich in ihm steckt? Und was ist mit seiner Musik, die er so sehr vergöttert hat? Kann er Jasmine wieder an sich heranlassen und sich ihr öffnen, oder ist alles was sie geteilt haben nichts mehr wert? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Für mich war dies ein wunderbarer Roman, der mich von der ersten Seite an mitgerissen hat. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Du neben mir ♥♥♥♥♥

Was wäre, wenn du in der Außenwelt nichts anfassen könntest? Wenn du nie frische Luft atmen, nie die Wärme der Sonne auf dem Gesicht spüren … und niemals den Nachbarsjungen küssen dürftest?

Genauso geht es der 17jährigen Maddy. Denn Maddy hat einen seltenen Immundefekt und darf ihr Leben lang das Haus nicht verlassen. Doch dann zieht nebenan der gutaussehende Olly ein – und plötzlich weiß Maddy: sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, alles dafür zu riskieren.

Fazit:

Es hat sehr lange gedauert, bis dieses Buch von mir gelesen wurde. Zuerst habe ich den Film im Kino gesehen, der mich wirklich mitgerissen hat. Kurz danach zog dann das Buch in der Filmausgabe bei mir ein. Doch dann lag es wieder nur rum, erst einmal wollte ich den Film sacken lassen.

Das Cover ist wunderschön gestaltet, in der Filmausgabe genauso wie in der normalen. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, es gibt keine Stolperfallen. Die Geschichte, erzählt aus Maddys Sicht, hat unterschiedlich lange Kapitel. Mal bestehen diese nur aus einem kleinen Tagebucheintrag, ein anderes Mal aus einer längeren Erzählung oder einem Treffen zwischen Maddy und Olly. Die beiden sind wirklich zuckersüß miteinander und haben mein Herz im Sturm erobert. Die anfängliche Scheu wird schnell beiseite gelegt und die zwei verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Wenn da nur nicht diese blöde Krankheit wäre…

Maddy versucht wirklich gut damit klar zu kommen, das zwischen den beiden nie mehr passieren darf. Doch ihr Herz macht ihr da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Ist sie wirklich bereit, für ihre 1. Liebe ihr Leben zu riskieren? Und was passiert, wenn sie etwas herausfindet, das ihr Vertrauen in eine geliebte Person innerhalb von Sekunden zerstört?

Das alles müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, und wie ich finde, kann man ihn auch noch sehr gut lesen, wenn man den Film schon gesehen hat. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.