Rezension: Wenn Donner und Licht sich berühren ♥♥♥♥♥

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es erst jetzt bemerke – wo es vielleicht schon zu spät ist.

Fazit:

„Wenn Donner und Licht sich berühren“ ist mein erster Roman von Brittainy C. Cherry. Ich bin zwar schon früher auf die Autorin aufmerksam geworden, doch habe ich noch keine ihrer bisherigen Buchreihen gelesen. Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen, trotz des teilweise düsteren Themas ist er leicht und drückt nicht zu sehr auf die Stimmung. Die beiden Protagonisten, Jasmine und Elliot waren mir von Anfang an symphatisch. Elliot hatte zu Beginn der Geschichte etwas zerbrechliches an sich, das ich nicht so leicht in Worte fassen kann. Die beiden lernen sich auf unübliche Art kennen und verlieben sich natürlich ineinander. Doch eine dumme Entscheidung reißt die zwei auseinander und bis zu ihrem erneuten Wiedersehen vergehen einige Jahre. Wenn man den Klappentext liest, könnte man meinen, das Jasmine sich am meisten verändert hat. Doch die Dinge, die sie durchgemacht hat sind nichts im Vergleich zu dem, was Elliot erleben und erleiden musste. Es kommt einem so vor, als sei er eine komplett andere Person. Natürlich fragt man sich, ob noch etwas von seinem alten ich in ihm steckt? Und was ist mit seiner Musik, die er so sehr vergöttert hat? Kann er Jasmine wieder an sich heranlassen und sich ihr öffnen, oder ist alles was sie geteilt haben nichts mehr wert? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Für mich war dies ein wunderbarer Roman, der mich von der ersten Seite an mitgerissen hat. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Was perfekt war ♥♥♥♥

Quinn liebt Graham. Graham liebt Quinn. Und doch gibt es ein Problem, das ihre Liebe zerstören kann…

Quinn und Graham lernen sich unter ganz und gar unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich ineinander. Kaum ein Jahr später heiraten sie… Happy ever after? Acht Jahre später: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehugn zu zerfressen droht…

Fazit:

Hurra, endlich ein neuer Colleen Hoover Roman, ich liebe den Schreibstil dieser Frau abgöttisch. Wie auch sonst gab es in diesem Roman keinerlei Stolperfallen und ich konnte mich schnell in die Geschichte fallen lassen.

Zu Beginn lernen wir Quinn und Graham kennen – die zwei sich übrigens auch, allerdings unter nicht ganz so tollen Voraussetzungen. Schnell wurde mir klar, das daraus nur eine tolle Liebesgeschichte werden kann. Und in gewisser Weise wird sie das auch…

Die Kapitel sind unterteilt – in die Zeit des Kennen lernens und die jetzige Zeit. 8 Jahre später ist nicht mehr alles so rosig, wie es zu Beginn scheint. Und doch haben auch diese Kapitel ihren Reiz und man lebt und leidet mit den beiden mit. Im Hinterkopf immer die Frage: Was ist bloss passiert, das die zwei sich so entfremdet haben? Die Antwort lässt etwas auf sich warten, dann schlägt sie ein wie eine Bombe.

Wie auch schon ihr letzter Roman ist dies für mich kein typischer Hoover, wie man sie kennt. Es ist vielmehr eine Geschicte über ein Paar, das versucht, die dunklen Tage gemeinsam zu meistern und sich nicht zu verlieren in Trauer, Wut und Enttäuschung. Am Ende bleibt nur die Hoffnung, ob die zwei den gemeinsamen Sprung ins Licht schaffen. Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Für mich ein tolles Buch, das ich nicht aus den Händen legen konnte. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Einmal im Jahr für immer ♥♥♥♥♥

Math ist tot. Und Amelie Red fragt sich, weshalb sie noch weiterleben soll. Wozu den Schein wahren, wenn der Tod so schwer auf ihr lastet?

In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Ehemann, vergisst Amelie Red, wer sie einst gewesen ist und verliert sich in ihrer eigenen Gedankenwelt. Dann klopft ein Clown unerwartet an ihre Badezimmertür und sprengt ihr Leben mit Abenteuern, die sie nicht erleben will. Ein Clown lässt sich allerdings nicht so einfach ignorieren, schon gar nicht, wenn im eigenen Treppenhaus ein Regenbogen erscheint, eine Hüpfburg im Wohnzimmer thront und sie das haus nicht mehr durch die Haustür, sondern durch ein Fenster betreten muss…

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Rezension: Und nebenan warten die Sterne ♥♥♥♥♥

Als Annie erfährt, dass ihre Schwester Kristen bei einem Zugunglück gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie sollten beide in diesem Zug sein – auf dem Weg zur Uni.

Annie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester. Sie sucht Trost bei ihrer Mutter Erika, doch diese flüchtet sich in ihre Arbeit. Annie begreift nicht, was mit ihrer liebevollen Mutter passiert ist, die für jedes Tief einen Rat wusste, deren Lachen so ansteckend war und deren Liebe die Familie zusammenhielt.

Erika weiß nicht wohin mit ihrer Trauer um Kristen, möchte aber vor Annie keine Schwäche zeigen – bis diese plötzlich verschwindet. Erika wird klar: Sie muss Annie finden! Sonst verliert sie auch noch ihre zweite Tochter. Sonst verliert sie vielleicht alles …

Fazit:

„Und nebenan warten die Sterne“ ist bereits mein zweiter Roman dieser Autorin. Wie auch schon in ihrem ersten Buch hat mich der Schreibstil und die Art, wie sie die Emotionen beschreibt, komplett gefesselt. So war es nicht verwunderlich, dass ich das Buch nach wenigen Tagen durchgelesen hatte. Was geblieben ist, ist das Gefühl, etwas verloren und wiedergefunden zu haben. Spielman schafft es auch diesmal, das man sich in der Geschichte verliert und mit den Protagonisten mitleidet und mitfühlt.

Ich fand alle Personen, die an dem Schicksal von Annie und Erika teilhaben, sehr sympathisch und angenehm zu lesen. Ob es sich dabei um Familienmitglieder oder auch nur flüchtige Bekanntschaften handelt, spielte dabei keine Rolle. Sie alle wurden mitgenommen auf diese Reise. Eine Reise, bei der sich Annie und Erika zum Ziel gesetzt haben, mehr auf sich zu achten und einander näher zu kommen.

Ein wirklich toller Roman, der zum nachdenken anregt und uns zeigt, das Verlust nicht immer nur Trauer bedeutet. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Vorstellungsrunde – Meine Katze Chrissi

 IMG_4448 Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch einfach mal jemanden vorstellen, und zwar meine Katze, Chrissi.

Ich kenne Chrissi nun schon fast mein ganzes Leben, denn sie ist bereits 24 Jahre alt. Wirklich zu mir gehört sie aber erst seit Februar dieses Jahres. Ich bekam sie durch einen Schicksalsschlag in meiner Familie. Dieses Ereignis hat mir sehr zugesetzt und vieles verändert, doch wie man an ihrem Beispiel sieht, hat das Leben immer zwei Seiten. So kann man während der größten Trauer auch Glück empfinden.

Trotz ihres fast biblisch hohen Alters, ist Chrissi noch top fit. Ja, sie ist eigensinnig, stur und manchmal wirklich anstrengend, aber sie ist auch verschmust, lieb, sehr anhänglich und eine wunderbare Zaubermaus. Ich hoffe sehr, dass sie mich noch einige Jahre begleiten kann.

Nie habe ich damit gerechnet, dass ich mal ein „Katzenmensch“ werden könnte, denn ich bin mit Hunden aufgewachsen und Katzen waren nie wirklich mein Ding, aber sie hat mein Herz im Sturm erobert.

Ein schönes Wochenende wünscht

Steffi K.