Rezension: Nightmares – Die Schrecken der Nacht ♥♥♥♥

Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer so viel echter als andere Träume? Und was passiert, wenn die Albträume tatsächlich zum Leben erwachen? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Fazit:

Ich bin ja immer der Ansicht, das man auch mit über 30 noch beruhigt zu Kinder- und Jugendliteratur greifen kann. Warum auch nicht, kann einem ja niemand verbieten. Und so landete der erste Teil der Nightmares Trilogie auf meinem SuB und ich war mega gespannt. Das Buch springt einem sofort ins Auge, was vor allem an dem orangenen Buchschnitt und der tollen Aufmachung liegt. Der Autor – Jason Segel, vielen wahrscheinlich bekannt durch seine Rolle in How I met your Mother und diversen Filmen – hat einen angenehmen Schreibstil. Er lässt seine Protagonisten zum Lebe erwachen und man kann die Kinder auf ihrer Reise durch die Anderwelt begleiten.

Zu Beginn hatte ich allerdings Probleme in die Geschichte zu finden, sie erschien mir etwas verwirrend. Doch nach einigen Seiten hat sich auch dieses Gefühl gelegt und ich konnte mich voll und ganz auf Charlie und seine Albträume konzentrieren.

Anders als seine Freunde landet er nicht nur mit dem Geist in der Anderwelt, wie die Welt der Albträume genannt wird. Er muss einen Weg hinaus finden, indem er sich seinem größten Albtraum stellt. Bei was es sich darum handelt, werde ich euch allerdings an dieser Stelle nicht verraten.

Nur soviel: bei diesem Buch kann man sich nicht nur als Kind gruseln. Ein gelungenes Buch, ich freue mich schon auf den zweiten Band.

 

Steffi G.

Rezension: Wenn du vergisst ♥♥♥♥♥

Stell dir vor, du wachst auf und weißt nicht mehr, wer du bist. Stell dir vor, deine Zeichnungen zeigen Erinnerungssplitter voller Schmerz und Dunkelheit.

Stell dir vor, du hast ein Geheimnis, das dein ganzes Leben zerstört hat. Stell dir vor, du könntest mit jemandem noch einmal neu anfangen.

Würdest du dich erinnern wollen?

Fazit:
Mit diesem Buch starten wir in eine spannende Geschichte, in der es um ein junges Mädchen geht – nach ihrem Gedächtnisverlust vollkommen alleine auf der Welt. Zumindest glaubt sie das, denn irgendwo da draussen muss es doch jemanden geben, der sie vermisst und zu dem sie gehört. Wir lernen unsere Protagonistin kennen, nachdem sie durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Gefunden wird sie von Elias, einem netten jungen Mann, der sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus bringt. Dort lernen wir Niklas kennen, einen Pfleger der Station, auf dem das Mädchen die ersten Tage verbringt. Nach und nach kommen Erinnerungsfetzen zurück, doch richtig greifen kann sie diese nicht. Als die Eltern auftauchen erfahren wir zumindest den Namen des Mädchens: sie soll Zoe heissen. Doch irgendetwas stimmt nicht.

Ich fand den Roman sehr gut gelungen, ein besonderes Highlight waren natürlich die Gestaltung. Man sieht zu den jeweiligen Kapiteln die Zeichnungen von Zoe, was ich wirklich gut gemacht finde. So bekommt man zu den Bildern, die man sich selbst vorstellt, noch etwas greifbares dazu. Alle Protagonisten waren mir von Anfang an symphatisch – bis auf Zoes Eltern, die beiden kommen mir irgendwie komisch vor. Haben sie etwas zu verbergen? Kann Zoe irgendwann die Mauer durchbrechen und sich wieder erinnern? Das müsst ihr natürlich selbst heraus finden. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Fortsetzung uns spreche für diesen Band eine klare Leseempfehlung aus.

 

Steffi G.

Rezension: Fuck you Leben ♥♥♥♥♥

Von einem Tag auf den anderen steht Hannahs Leben komplett auf dem Kopf. Sie ist schwanger, mit 15. Und sofort fängt die Gerüchteküche an zu brodeln, wer der Vater sein könnte. Denn Hannah hat einen „Ruf“. Sie selbst weiß als Einzige ganz genau, wer der Vater ist. Der Junge, den sie wirklich liebt, und mit dem sie doch nie hätte schlafen dürfen. Deshalb nimmt sie das Angebot ihres neuen Mitschülers Aaron, sich als der Vater auszugeben, nur zu gern an. Auch wenn sie zunächst keine Ahnung hat, wieso er sich das antut. Was als rein freundschaftliche Beziehung beginnt, wird bald zu mehr. Und irgendwann müssen beide Farbe bekennen…

Fazit:

Der Buchtitel passt perfekt zu dieser Geschichte, denn manchmal kann man wirklich nur auf das Leben verzichten, so wie es einem vor die Füße geworfen wird. Mir ist sofort das Buchcover ins Auge gesprungen, es ist sehr schlicht gehalten – was allerdings im krassen Gegensatz zur Geschichte steht. Denn dort geht es drunter und drüber.

Unsere beiden Protagonisten Hannah und Aaron waren mir von Anfang an symphatisch – beide haben ihr Päckchen zu tragen, beide haben etwas getan, was sich nicht mehr rückgängig machen lässt. Und doch finden sie auf eine Weise zueinander, die einem zuerst total grotesk erscheint – und am Ende soviel Sinn ergibt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, trotz des schweren Themas war er leicht und gut zu lesen. Besonders gut fand ich, das die beiden Sichten, Hannahs und Aarons, in zwei verschiedenen Schriften geschrieben sind. So konnte man sich sehr leicht in der Story zurecht finden. Es gibt keine einzelnen Kapitel, das Buch ist in drei Teile aufgeteilt – jeder Teil beschreibt eine Phase der Freundschaft zwischen den beiden. Für mich ist dieses Buch ein gelungener Roman, den man aber nicht nur als Jugendlicher gut lesen kann. Klare Leseempfehlung von mir.

Steffi G.

Rezension: Die Schattenträumerin ♥♥♥♥♥

In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen – und Francesca träumt: immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken – und wacht schweißgebadet auf. Von ihrer Großmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine atemlose Jagd beginnt…

Fazit:

Ducrh Zufall bin ich über dieses Buch gestolpert und das Cover und der Klappentext gefielen mir auf Anhieb richtig gut. Also ab damit in den Einkaufswagen und auf eine tolle Geschichte freuen.

Von der Autorin hatte ich vorher noch kein Buch gelesen, daher wusste ich nichts über den Schreibstil. Doch dieser war wirklich gut, klar und leicht verständlich. Es gab keinerlei Stolperfallen und deswegen konnte ich die Geschichte von der ersten Seite an genießen.

Die ersten Kapitel verliefen allerdings schleppend, doch nach einigen Seiten nahm die Story richtig Fahrt auf und wurde wirklich spannend. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Francesca, der letzten Nachfahrin mit dem Namen de Medici. Dies macht sie zu etwas ganz besonderem – aber auch zur Zielscheibe eines ganz speziellen Dämons. Nach ausgiebiger Recherche stellt sich heraus, dass nur sie den Untergang von Venedig verhindern kann. Doch wie soll sie das anstellen? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Steffi G.

Rezension: Throne of Glass – Die Erwählte ♥♥♥♥

Zwei Männer lieben sie. Das gesamte Land fürchtet sie. Nur sie kann das Königreich retten.

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann erhält sie eine letzte Chance. Kronprinz Dorian hat sie dazu auserkoren, in einem tödlichen Wettkampf für ihn zu kämpfen. Gewinnt sie, erhält sie ihre Freiheit zurück. Verliert sie, bezahlt sie mit ihrem Leben …

Fazit:

Der Auftakt zur Throne of Glass Reihe hat mir sehr gut gefallen, das Cover vor allem ist ein echter Eyecatcher. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sie hat ein gutes Auge für Details. Das machte es mir besonders leicht, mich in die Geschichte fallen zu lassen. Die Protagonistin, eine zum Tode verurteilte Assassinin, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie wird zu Beginn der Geschichte aus ihrer persönlichen Hölle befreit – von keinem geringenen als dem Kronprinzen ihres Landes. Doch dies tut er nicht aus reiner Nächstenliebe, er braucht einen Killer. Dafür bekäme sie die Freiheit geschenkt, und müsste nie wieder an den schrecklichen Ort zurück, an dem sie sich nun befindet.

Die Story baut sich langsam auf, man wird mit jedem Charakter, der eine wichtige Rolle spielt, ausreichend bekannt gemacht. Das ist mir auf jeden Fall lieber, als wenn in einem Affentempo durch die Geschehnisse gerast wird. Trotz ein paar kleiner Dinge, die mich gestört haben, ist das Buch ein sehr gelungener Reihenauftakt. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und spreche hierfür eine klare Leseempfehlung aus.

 

Steffi G.