Rezension: Monday Club – Das erste Opfer ♥♥♥♥

Kann ein Mensch zweimal sterben?

Seit sie denken kann, leidet die sechzehnjährige Faye unter einer seltenen Schlafkrankheit. Oft fällt es ihr schwer, Realität und Phantasie zu unterscheiden. Als ihre beste Freundin Amy bei einem Autounfall ums Leben kommt und alle im Ort plötzlich Geheimnisse haben, weiß sie nicht mehr, was sie glauben soll. Sogar ihr Freund Josh scheint etwas vor ihr zu verbergen. Ob das mit dem einflussreichen Monday Club zu tun hat? Und was meint die verrückte Missy Austen, als sie sagt: „Sie können Tote wecken“? Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahn verschwimmt immer mehr – und dann, eines Nachts, begegnet Faye der tot geglaubten Amy …

Fazit:

Zu allererst muss ich das toll gestaltete Cover loben, weswegen ich auch eigentlich zu dem Buch gegriffen habe. Ja, ich gebe zu – ich bin ein Coveropfer. Der Klappentext hat sich aber auch sehr gut angehört und ich war gespannt, wie die Geschichte verlaufen wird.

Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme, die Geschichte fängt für mich persönlich etwas zu verworren an. Doch das legte sich zum Glück mit der Zeit und ich konnte dem weiteren Verlauf sehr gut folgen. Die Protagonistin Faye war mir auf Anhieb symphatisch, sie kam mir manchmal etwas abwesend vor, doch das liegt an ihrer Krankheit. Alles in einem kommt sie damit aber gut klar. Bis zu dem Zeitpunkt als ihre Freundin Amy stirbt – danach kann sie sich an viele Dinge nicht mehr erinnern und kommt sich vor wie in einem Albtraum gefangen. Ihr Freund ist ihr nicht immer eine Hilfe, denn er steht unter dem Einfluss des Monday Club.

Was haben die Mitglieder zu verbergen? Musste Amy sterben, weil sie etwas wusste, oder war es wirklich ein Unfall? Nicht alle Fragen, die einem beim lesen im Kopf herumschwirren bekommen eine Antwort. Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.

Klare Leseempfehlung von mir

 

Steffi G.

Rezension: True North – Wo auch immer du bist ♥♥♥♥♥

Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv – sondern seit ihrer heißen Affäre auf dem College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach …

Fazit:

„Wo auch immer du bist“ ist der Auftakt zu der True North Reihe von Sarina Bowen. Das unglaublich toll gestaltete Cover und der interessante Klappentext ließen das Buch augenblicklich auf meinen SuB wandern.

In diesem Band dreht sich die Geschichte um Audrey und Griffin – zwei Personen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch irgendwie auch etwas gemeinsam haben. Das Setting, die detailreiche Beschreibung der Umgebung, machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Die Autorin hat einen tollen, fließenden Schreibstil, der einen nur so durch die Seite fliegen lässt.

Beide Protagonisten waren mir auf Anhieb symphatisch. Ob es nun der grummelige Farmer Griffin oder die etwas hibbelige Audrey waren – hier haben sich zwei gefunden, die sich super ergänzen. Wobei die zwei das am Anfang wohl etwas anders sehen, denn das erste Aufeinandertreffen verläuft nicht wirklich harmonisch.

Doch mit der Zeit wird die Chemie immer besser, bist es dann natürlich richtig knallt – wie sollte es auch anders sein. Trotzdem es in diesem Roman einige Erotikszenen gibt, sind diese sehr geschmackvoll geschrieben und keinesfalls fehl am Platz.

Können Griffin und Audrey zueinanderfinden und glücklich werden? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden.

Ein rundum gelungener Roman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Nightmares – Die Schrecken der Nacht ♥♥♥♥

Kalter Kaffee, Unmengen Wasser, Klebeband zum Augenaufhalten: der zwölfjährige Charlie versucht alles, um bloß nicht einzuschlafen. Seit er in der Villa seiner neuen Stiefmutter lebt, wird er Nacht für Nacht von absolut gruseligen Albträumen heimgesucht. Aber warum wirken die Monster und Ungeheuer so viel echter als andere Träume? Und was passiert, wenn die Albträume tatsächlich zum Leben erwachen? Charlie muss sich etwas einfallen lassen, wenn er jemals wieder ruhig schlafen will.

Fazit:

Ich bin ja immer der Ansicht, das man auch mit über 30 noch beruhigt zu Kinder- und Jugendliteratur greifen kann. Warum auch nicht, kann einem ja niemand verbieten. Und so landete der erste Teil der Nightmares Trilogie auf meinem SuB und ich war mega gespannt. Das Buch springt einem sofort ins Auge, was vor allem an dem orangenen Buchschnitt und der tollen Aufmachung liegt. Der Autor – Jason Segel, vielen wahrscheinlich bekannt durch seine Rolle in How I met your Mother und diversen Filmen – hat einen angenehmen Schreibstil. Er lässt seine Protagonisten zum Lebe erwachen und man kann die Kinder auf ihrer Reise durch die Anderwelt begleiten.

Zu Beginn hatte ich allerdings Probleme in die Geschichte zu finden, sie erschien mir etwas verwirrend. Doch nach einigen Seiten hat sich auch dieses Gefühl gelegt und ich konnte mich voll und ganz auf Charlie und seine Albträume konzentrieren.

Anders als seine Freunde landet er nicht nur mit dem Geist in der Anderwelt, wie die Welt der Albträume genannt wird. Er muss einen Weg hinaus finden, indem er sich seinem größten Albtraum stellt. Bei was es sich darum handelt, werde ich euch allerdings an dieser Stelle nicht verraten.

Nur soviel: bei diesem Buch kann man sich nicht nur als Kind gruseln. Ein gelungenes Buch, ich freue mich schon auf den zweiten Band.

 

Steffi G.

Rezension: Wenn du vergisst ♥♥♥♥♥

Stell dir vor, du wachst auf und weißt nicht mehr, wer du bist. Stell dir vor, deine Zeichnungen zeigen Erinnerungssplitter voller Schmerz und Dunkelheit.

Stell dir vor, du hast ein Geheimnis, das dein ganzes Leben zerstört hat. Stell dir vor, du könntest mit jemandem noch einmal neu anfangen.

Würdest du dich erinnern wollen?

Fazit:
Mit diesem Buch starten wir in eine spannende Geschichte, in der es um ein junges Mädchen geht – nach ihrem Gedächtnisverlust vollkommen alleine auf der Welt. Zumindest glaubt sie das, denn irgendwo da draussen muss es doch jemanden geben, der sie vermisst und zu dem sie gehört. Wir lernen unsere Protagonistin kennen, nachdem sie durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren hat. Gefunden wird sie von Elias, einem netten jungen Mann, der sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus bringt. Dort lernen wir Niklas kennen, einen Pfleger der Station, auf dem das Mädchen die ersten Tage verbringt. Nach und nach kommen Erinnerungsfetzen zurück, doch richtig greifen kann sie diese nicht. Als die Eltern auftauchen erfahren wir zumindest den Namen des Mädchens: sie soll Zoe heissen. Doch irgendetwas stimmt nicht.

Ich fand den Roman sehr gut gelungen, ein besonderes Highlight waren natürlich die Gestaltung. Man sieht zu den jeweiligen Kapiteln die Zeichnungen von Zoe, was ich wirklich gut gemacht finde. So bekommt man zu den Bildern, die man sich selbst vorstellt, noch etwas greifbares dazu. Alle Protagonisten waren mir von Anfang an symphatisch – bis auf Zoes Eltern, die beiden kommen mir irgendwie komisch vor. Haben sie etwas zu verbergen? Kann Zoe irgendwann die Mauer durchbrechen und sich wieder erinnern? Das müsst ihr natürlich selbst heraus finden. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die Fortsetzung uns spreche für diesen Band eine klare Leseempfehlung aus.

 

Steffi G.

Rezension: So rot wie Blut ♥♥♥♥

Lumikki ist alles andere als ein gewöhnlicher Teenager. Sie lebt in einer eigenen kleinen Wohnung und hält sich konsequent aus allem raus. Bis sie die blutigen Geldscheine entdeckt – sorgfältig auf einer Wäscheleine an ihrer Schule aufgehängt. Ein absurder Witz, gefährliche Dummheit oder ein Verbrechen? Noch bevor die Einzelgängerin das Rätsel um diese zweifelhafte Geldwäsche lösen kann, zieht sich ein dichtes Netz aus Lügen, Korruption und schrecklichen Geheimnissen um sie zusammen. Um die Kontrolle über ihr Leben wieder zurückzugewinnen, muss Lumikki sich einem Spiel auf Leben und Tod stellen.

Fazit:

Ich gebe zu, dass mich zu 70% das wunderschön gestaltete Cover zum Kauf dieser Buchreihe animiert hat. Ja, ich hab sofort alle drei Bände in mein Regal gestellt – obwohl ich von der Autorin noch nicht ein einziges Buch gelesen habe. Aber wie sich nun nach beenden des ersten Bandes herausstellt, war das kein Fehler. Das Buch ist wirklich toll und spannend geschrieben. Die Autorin mit dem aussergewöhnlichen Namen trifft die Charaktere genau auf den Punkt – jedes Augenrollen von Lumikki, der Hauptprotagonistin – konnte ich mir bildlich vorstellen. Genauso müssen Bücher meiner Meinung nach geschrieben werden.

Der Schreibstil ist auch klar und deutlich, es gibt keine Stolperfallen. Man kann sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen. Und hier bekommt man eine gelungene Mischung aus Spannung, Drama und ein bisschen Krimi. Denn wie der Klappentext schon verrät, handelt es sich bei Lumikki nicht um ein normales Mädchen. Wir erfahren, dass sie in ihrer Kindheit und Jugend eine schwere Zeit durchgemacht hat. Eine Zeit, die sie geprägt hat und sie zu der Person gemacht hat, die sie heute ist. Auch die Nebencharaktere, mit denen sie zu tun hat, sind auf verschiedene Weise in das Geschehen eingebunden. Und so bekommt man mit diesem Buch einen tollen Auftakt zu einer Trilogie, die Lust auf mehr macht. Klare Leseempfehlung von mir.

Steffi G.