Schlagwort: Bücher

Rezension: Nur ein Tag ♥♥♥♥♥ / Und ein ganzes Jahr ♥♥♥♥♥

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Gayle Forman hat es wieder einmal geschafft, ein Romanduo zu schreiben, was mich total gefesselt hat und das ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es handelt von einem Jungen und einem Mädchen, die sich zufällig begegnen – und sich einfach nicht vergessen können. Eine Geschichte vom suchen und finden, eine Geschichte vom gefunden werden und sich ineinander verlieren.

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Rezension: Ein Sommer in Tokio ♥♥♥♥♥

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Die neunzehnjährige Zosia leidet sehr unter dem Tod ihrer Mutter. Als ihr vater ihr verkündet, dass er einen Job in Japan angenommen hat, kommt ihr der Tapetenwechsel daher gerade recht. Dass sie ausgerechnet in Tokio auf Finn O’Leary trifft, hat Zosia allerdings nicht erwartet. Finn ging auf ihre Highschool, wo er den Ruf als unnahbarer Einzelgänger hatte. Doch nun stellt Zosia fest, dass auch Finn eine Vergangenheit hat, vor der er davonläuft. Die beiden beschließen, gemeinsam die Stadt zu erkunden, und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie sich. Und spüren bald ganz deutlich, dass dieser Sommer unvergesslich werden könnte …

Fazit:

Ich habe mir das Buch mitgenommen, weil mir das Cover sehr gut gefiel – ich liebe Kirschblüten – und auch der Klappentext sprach mich auf Anhieb an. Dabei spekulierte ich darauf, das mich die Geschichte voll und ganz in ihren Bann ziehen würde. Und das hat sie auch getan. Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, es gibt keinen holprigen Stellen ber die man stolpert, und die Geschichte ist gut zu lesen und zu verstehen. Doch wer glaubt, das es sich hierbei um eine reine Liebesgeschichte handelt, der ist hier falsch. Denn beide Protagonisten, Zosia und auch Finn, haben beide ein Päckchen zu tragen, das schwer auf ihren Schultern lastet. Ob es nun der Tod eines geliebten Menschen ist, oder die Abwesenheit eines wichtigen Elternteils – die beiden versuchen auf ihre Art und Weise damit zurecht zu kommen. Und dabei kommen sie sich immer ein Stück näher, sie beginnen den Sommer als Freunde und werden am Ende so viel mehr als nur ein Liebespaar. Mir hat sehr gut gefallen, das es hier nicht nur eitel Sonnenschein ist und die beiden mit genau solchen Problemenzu kämpfen haben wie wir alle. Das macht die zwei sehr symphatisch und man kann ihre Geschichte gut nachvollziehen. Eine klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.

Rezension: Leons Erbe ♥♥♥

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Für Katja bricht eine Welt zusammen, als ihr Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt. Es ist der zweite schwere Schicksalsschlag in kurzer Zeit. Erst vor sechs Monaten ist ihre Schwester spurlos verschwunden. Als Katja nach Leons Trauerfeier einen Anruf erhält, überschlagen sich die Ereignisse: Ein Notar ist im Besitz einer Kiste, die Leon seiner Mutter vererbt hat. Als Katja die Kiste öffnet, entdeckt sie darin ein Armband, das ihrer Schwester gehörte. Wie ist ihr Sohn in den Besitz dieses Armbandes gekommen? Und warum hat er es bei einem Notar hinterlegt? Was will Leon seiner Mutter aus dem Tod heraus damit sagen? Für Katja beginnt eine Suche nach der Wahrheit – nichtsahnend, dass sie damit die Tür zu einem dunklen Familiengeheimnis öffnet …

 

Fazit:

Als erstes möchte ich mich bei dem Autor und dem Verlag bedanken, das sie uns dieses Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben. Die Geschichte hörte sich spannend an und ich freute mich schon darauf, sie zu lesen und in das Geschehen einzutauchen.

Der Schreibstil des Autors ist klar und deutlich, man kommt gut in die Story rein und findet sich schnell zurecht. Die Kapitel haben eine gute Länge, so das man sich nicht in „Endloskapiteln“ zurecht finden muss.

Allerdings hatte ich nach einigen Kapiteln das Gefühl, das der Autor durch seine eigene Geschichte durchrast, es passiert auf den ersten Seiten schon so viel, das man nur schwer hinterher kommt. Ich finde das sehr schade, denn die Story an sich hat durchaus Potenzial etwas tolles zu werden. So aber kam es ziemlich schnell zur Ernüchterung meinerseits. Mit der Zeit kamen zwar nicht mehr viele neue Handlungsstränge hinzu, doch die Protagonistin entwickelte sich unglaubwürdig zur Meisterdetektivin, was nicht so ganz zu ihrem vorherigen Verhalten passt. Plötzlich findet sie einen Hinweis nach dem anderen und die Lösung ist ganz nah.

Obwohl mir das Lesen des Buches Spaß gemacht hat, kann ich leider nur 3 Herzen vergeben. Meiner Meinung nach hätte man mehr draus machen können.

 

Steffi G.

Rezension: Dark Love – Dich darf ich nicht finden ♥♥♥♥♥

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Vor genau dreihundertneunundfünzig Tagen hat Eden ihn zuletzt gesehen – ihren Stiefbruder Tyler. Den Jungen, den sie heimlich liebt. Den sie aber eigentlich nicht lieben darf, weil ihre Familie strikt dagegen ist. Doch nun endlich werden sie einen herrlichen Sommer gemeinsam verbringen: in New York, der Stadt, die nie schläft. Mit tausend Schmetterlingen im Bauch kommt Eden am Flughafen an, und als sie in Tylers smaragdgrüne Augen blickt, ist es auch schon um sie geschehen. Gemeinsam streifen sie durch den Big Apple, undes wird immer klarer, dass die beiden nicht voneinander loskommen. Werden sie ihren verbotenen Gefühlen widerstehen können?

Fazit:

Mit wahnsinniger Ungeduld habe ich den zweiten Band der Dark Love Reihe erwartet. Als ich den Roman dann endlich in den Händen hielt, gab es kein halten mehr. Ich machte mich mit Eden zusammen auf den Weg nach New York. Auf den Weg zu ihrer großen Liebe Tyler. Doch das alles ist immer noch verboten – die Gefühle, die die beiden füreinander haben sind immer noch so intensiv wie bei ihrem Abschied vor einem Jahr. Es gibt da nur das Problem, das Eden mittlerweile mit Dean zusammen ist, und eigentlich machte es auch den Eindruck, das sie glücklich ist. Doch jetzt in Tylers Nähe kommen alle Gefühle mit einem Schlag zurück. Wie lange kann sie noch dagegen ankämpfen? Wie lange kann sie sich einreden, das sie nicht nachgeben darf? Tyler macht es ihr nicht leicht, er flirtet mit ihr, doch weiter geht es nicht. Doch kann auch er sich zurück halten? Oder wird alles in einer großen Katastrophe enden, gebrochene Herzen wohin man schaut? Findet es selbst heraus. Ich warte derweil hibbelig auf Band 3.

 

Steffi G.

Rezension: Das Mädchen aus der 1. Reihe ♥♥♥♥♥

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In Leas Augen ist ihr Körper eine einzige Problemzone. Nur wenn sie mit ihrer besten Freundin Jule auf den Konzerten ihrer Lieblingsband in der 1. Reihe steht, kann sie ihre Sorgen für einen Abend vergessen und das Leben unbeschwert genießen. Jule ist das komplette Gegenteil von ihr: selbstbewusst, beliebt und schlank. Umso verblüffter stellt Lea fest, dass sich Ben, der attraktive Sänger der Band, ausgerechnet für sie interessiert. Es entwickelt sich eine Beziehung, die beide dazu bringt, ihre Masken fallen zu lassen. Und Lea erfährt, dass auch Bens Leben nicht diese Leichtigkeit hat, wie es auf der Bühne scheint …

Fazit:

Als ich den Roman in der Buchhandlung gesehen habe, wanderte er ohne großes nachdenken in meinen Einkaufskorb. Ein ganz kleines bisschen habe ich mich in Lea wiedererkannt. Ob es nun die Figur ist, oder das ich auch bei Konzerten am liebsten in der 1. Reihe stehe. Ein Stück von ihr steckt auch in mir.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, sie schreibt fließend und man kann sich gut in die Geschichte rein finden und sie genießen. Doch es geht hier nicht nur um ewig Sonnenschein, sondern es werden auch Probleme bewältigt. Man findet zu sich selbst und auch zu anderen Menschen einen Bezug, den man vorher nicht für möglich gehalten hätte. Lea und Ben, die beiden Hauptprotagonisten sind sich gar nicht mal unähnlich. Zwar mögen ihre Probleme nicht die gleichen sein – doch sie stecken beide in einem Teufelskreis fest. Die Frage ist nur, ob sie sich gegenseitig helfen können, aus ihren Gewohnheiten auszubrechen. Oder gehen sie daran kaputt? Findet es selbst heraus, das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung von mir.

 

Steffi G.